Fotos

the Walking Remains

Nach sovielen Jahren und Fotografien besitze ich immer noch keine eigene Kamera...
Mich faszinieren Stileben mit Objekten in ungewohnter Umgebung und ihre Erhöhung darin. Mich interessieren weder dokumentarisch sauber aufgezeichnete Bilder noch Authentizität - dafür bin ich ein zu grosser "Photoshop-Freak".

Beeinflusst von Expressionismus und Kubismus, von der kühlen Distanziertheit eines Edward Hoppers, versuche ich die Seelen der Dinge zu malen.

"Jeder ist ein Künstler" und „durch Menschen bewegen sich Ideen fort, während sie in Kunstwerken erstarren und schließlich zurückbleiben“ - meinte Joseph Beuys.


Alles und jedes kann zur Kunst stilisiert werden. Die Universen sind in und um uns, und das immer aufs Neue Verschieben des Blickwinkels, zeigt die Wunder und die Poesie vermeintlich toter Materie, die uns umgeben.
Eines meiner wichtigsten Erfahrungen war das Gehen, vielmehr Schleichen, mit einem Kleinkind an der Hand. Und da hat es noch was und dort gibt es noch etwas zu bestaunen.

To and fro

Was ist meine Realität, mein Ausdruck, meine Emotionen, meine Logik? Sind es die verschmierten Licht-Bilder, liegt es im Aufbrechen von Licht und Dunkelheit in den HDR-Fotografien, oder spiegele ich mich in den Kraftorten, in der unendlichen Vielfalt der Aspekte des Wassers?


Ludwig Wittgenstein: "Denn um dem Denken eine Grenze zu ziehen, müßten wir beide Seiten dieser Grenze denken können (wir müßten also denken können, was sich nicht denken läßt)". Schaffen wir die Sprache ab und kommunizieren wir nur noch in Bildern/Emotionen?


Ein Dank und einen Gruss für die Inputs an:
Thomas Kern undNathan Beck.